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Farbvererbung beim Papillon

Farbvererbung Teil 1
Farbvererbung Teil 2
Farbvererbung Teil 3
Impfen mit Verstand

 

Farbvererbung beim Papillon Teil 1

Jeder weiß, das es bei der Rasse Papillon, verschiedene Farbtypen gibt. Das in den Würfen Welpen sein können, die nicht die Farbe der Mutter od. des Vaters haben, und das es auch für Züchter immer wieder überraschend ist, was für Farben aus vereinzelten Verpaarungen hervor gehen.

Die Wissenschaft hat sich schon vor Jahren  eingehend mit der Forschung von Vererbungs- Vorgängen ( Speziell der Haarfarben) befasst, und dabei festgestellt, das die Farben der Hunde von verschiedenen Erbträgern, sprich: Genen, bestimmt werden. Bei den Papillons scheint es nun so, dass die so genannte AGUTI- SERIE hauptsächlich die Färbung des Fells zu bestimmen scheint., wobei ein weiters wichtiges GEN- PAAR ( aus der „Ausdehnungs- Serie) nach ILJIN , die Färbung aller ROT- BRAUNEN weiter in Unter-Typen aufteilt.

Die bestimmende AGUTI- SERIE umfasst hierbei folgende Farben, bei denen am Papillon immer WEISS hinzu kommt:

A= Dominant Schwarz

aß= Aguti- Farben = Wolfsgrau

ay= Zobelfarben= Rotbraun

as= Schwarze Sattel- Zeichnung mit  ausgiebigen braunen Abzeichen am Kopf

( beim Papillon Schw.- weißer Körper mit fast braunem Kopf)

a1= Schwarz mit Loh- Farbenen ( bis braunen) begrenzten Abzeichen an Kopf, Rutenansatz und teilweise an den Läufen.

JEDER HUND hat von diesen Farb –Genen (einer Serie auch ALLELE genannt) immer zwei. Eines vom Vater und eines von der Mutter. Die ALLELE sind allerdings nicht alle gleich stark in ihrer „Durchschlagskraft“ Schwarz ist vorwiegend überdeckend (dominant) über die anderen ALLELE. Da das aß= Wolfsgrau, bei den Papillons „weggefallen“ ist, bleiben neben schw.- weiß, noch zobelfarben- weiß und schw.-lohfarben, TRICOLOR) als uns bekannte Papillon- Farben. Die gründliche Beschäftigung der Farblehre ergibt sodann Folgendes Resultat:

Der Schwarz- Weiße Papillon hat mit hundert %  Sicherheit das Farb-Gen A für schwarz .Das wurde ihm von einem schw.-weißen Elternteil vererbt.

Das zweite Farb- Gen ist unter dem dominanten  A  versteckt, das beinhalten könnte. Ay (rotbraun) oder eines der beiden Tricolor- Gene as oder a1. Manchmal zeigt das Aussehen des schw.- weißen Papillons, was unter der dunklen Farbe verborgen ist. Wenn rotbraun unter dem schwarz versteckt ist, so zeigt der Hund unter den Augen leicht „rostige“ Stellen; vereinzelt auch an den Ohrrändern. Ein schw.- weißer Papillon kann folgende GEN- Kombinationen haben:

A+ A= Reinerbig schwarz- weiß= alle Nachkommen sind Schw.- weiß

A+ ay= Mischerbig schw.- weiß + rotbraun- weiß= Nachkommen sind schw.- weiß oder rotbraun- weiß

A + as = Mischerbig schw.- weiß + tricolor, hat mit rotbraunen Hündinnen aber auch rotbr. Nachkommen

A + a1 = Mischerbig, wie oben beschriebene Nachkommen

 

Für den Züchter, der Bestimmte Farben bei seinen Welpen erhofft, ist auf Grund der Nachkommen von großem Interesse, welches FARB- GEN unter dem Dominierenden SCHWARZ eines Zuchttieres zu bestimmen ist.    Fortsetzung folgt....... 

 

Farbvererbung- Papillon Teil 2

Der Rot- Braun- Weiße Papillon

Der oben benannte Papillon hat sicher nicht das Farb-Gen A für Schwarz, sonst wäre er sicherlich schwarz geworden. Aber er trägt das Gen ay, für Rotbraune Farbe. Darunter kann nochmals ein Gen für Rotbraun liegen, oder aber auch eines der verschiedenen Tricolor- Gene verborgen sein. Es scheint, das die rotbraunen Farbschläge von weiteren Genen variiert werden.(z.B.: Ausdehnungs-Serie n. Iljin). So ist Erklärbar, das es zwischen hellbeige und dunkelbraun, alle Farbschattierungen in Braun gibt. Die Grundfarbe Rotbraun wird von diesen so genannten „nicht Allelen Genen“ aufgehellt oder intensiviert, von Beige bis Mahagonifarben; mit schwarzen Rändern an den Ohren, oder dunklen Grannen (Haarspitzen) über dem Rücken variiert. Rotbraun ist die Papillon- Farbe mit den meisten Nuancen.

Der Züchter könnte nun versucht sein, sich alleine auf die verschiedenen Varianten von Rot- Braun festzulegen, was aber zur Folge hätte, das REINZUCHT auf ROTBRAUN regelmäßig zu „SCHWACH BEHAARTEN „ Nachkommen führt. In diesem Sinne sollte nicht gezüchtet werden. Mit Schwarz und Tricolor- Farbenen  kann in solchen Fällen die Haarqualität wieder verbessert werden. Ein rotbraun- weißer Papillon weist in der Farb- bestimmenden AGUTI-Serie folgende Gen- Kombinationen auf:

 

Entweder ay +ay = Reinerbig Rotbraun = alle Nachkommen mit rotbraunen oder Drei- Farbigen Partnern sind Rotbraun. Nur mit SCHWARZ- Weißen Partnern kann es andere als rotbraune Welpen geben!!!!!

 

Ay +as =

Ay +at =  Mischerbig  Rotbraun + Tricolor = Tricolor- Partner, ergeben  Rotbraune + Tricolor Welpen. 

 

Bei  den rotbraunen Hunden kann nur ein Zuchtversuch mit einem  Tricolor- Partner Aufschluß darüber geben, ob das Rotbraun REINERBIG (ay + ay) vorhanden ist.

Erscheint auch nur ein einziger Tricolor- Welpe, ist ein Elternteil mischerbig Rotbraun.

Hat man einen rotbraunen Papillon mit einem dreifarbigen Elternteil gekauft, darf man auch ohne Zuchtversuch sicher sein, dass der mischerbig ist: denn sein dreifarbiger Elternteil konnte ihm nur EIN Farb- Gen für Tricolor „mitgeben“!

 

 

 

Farb- Vererbung beim Papillon, Teil 3

Der Dreifarbige Papillon

 

Tricolor wird sowohl von SCHWARZ- weiß wie auch von ROTBRAUN- weiß überdeckt; das man sagen kann: ein Dreifarbiger Papillon hat weder das Gen A, noch das Gen ay, sondern er kann nur die Gene für TRICOLOR haben, nämlich as ( mit ausgedehnten braunen Abz. Ohne scharfe Abgrenzung), und at ( für eng begrenzte rotbraune Abzeichen).

In der Züchterpraxis ist die Unterscheidung der zwei verschiedenen Tricolor- Gene nicht von großer Bedeutung, aber eine Erklärung dafür, dass es Deifarbige mit fast ganz rotbraunem Kopf und welche mit nur wenig Abzeichen vorkommen.

Ein DREIFARBIGER  Papillon weist folgende Erbformel der Farben auf:

 

As +as = Reinerbig TRICOLOR mit ausgeprägten rotbraunen Abzeichen am Kopf

As + at = Mischerbig Tricolor, ( as lässt ausgedehntes rotbraun am Kopf zu)

At +at= Reinerbig Tricolor ( mit eng begrenzten Abzeichen am Kopf.

Nicht vollständige Dominanz von Gen A für SCHWARZ

 

Grundsätzlich verdeckt das Gen A sowohl ay als auch as und at. Es kann aber vorkommen, dass es dem Dominanten A nicht gelingt, seinen Partner ay vollständig zu verbergen. In diesem Fall erscheint der Hund nicht „echt“ Schwarz- weiß, sondern eher Dunkelbraun ( dark- sable). Wenn das dominante A das ihm „unterlegene“ Gen as (Tricolor mit ausged.  Braunen Kopfabzeichen) nicht ganz überdeckt, erscheinen bei einem schwarz- weißen Hund Tricolor- ähnliche Abzeichen um die Augen oder den Ohr- Innenseiten. Das macht es oft sehr schwer, bei Welpen und Junghunden , schwarz- weiß oder dreifarbig- weiß zu bestimmen.

 

Die Kenntnis der FARBGENE einzelner Zuchttiere ermöglicht dem Züchter, erwünschte Farben durch PASSENDE Partner zu erhalten. Wobei FARB- REINZUCHT  NICHT unbedingt RICHTIG ist!!! SIEHE SCHLICHTES HAARKLEID!!!! 

REINZUCHT auf SCHWARZ- weiß kann oftmals zu starker TÜPFELUNG der weißen Partien mit schwarzen SPRENKELUNGEN führen.

Von bekannten Nachteilen der Tricolor- Reinzucht ist noch nicht viel bekannt(Zumindest nicht mir)!!! Am Interessantesten ist es immer noch, wenn man möglichst NICHT GLEICH- FARBIGE Partner auswählt, so das die breite Farbpalette vollständig erhalten bleibt. Das wiederum garantiert uns Züchtern in den Würfen Verschiedenfarbige Welpen!!!

 

Literatur- Auszüge aus: Bruns/Faser v. 1968

Überarbeitet v. T. Schlenker, mit Eigener Anmerkung:

Gottlob sind aller Wissenschaft und persöhnlichen  Spielereien und Wünschen des Züchters  Natur -gegebene GRENZEN gesetzt!!!  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impfen mit Verstand

 

Impfen mit Verstand und Augenmaß ist bei uns leider immer noch nicht an der Tagesordnung; sowohl bei Tierärzten als auch Tierbesitzer, die von den meisten Tierärzten immer noch fehlerhaft beraten werden mit der Empfehlung, Haustiere Jährlich zu impfen!

Jährliche Impfungen sind allerdings weder NÖTIG noch HARMLOS! Auch bei Tieren halten Impfungen viele Jahre lang, da ihr Immunsystem keineswegs schlechter ist, als das des Menschen!

Wichtige Impfungen für den Hund und ihre Schutzdauer: Staupe(S) Leberimpfstoff, nach Grundimmunisierung und ev. Auffrischung ein Jahr danach, hält der SCHUTZ bis zu 15 JAHRE ! (Wahrscheinlich auch länger!!!)

Parvo(P): Lebendimpfstoff, mit einer Schutzdauer wie bei Staupe 15 JAHRE !

Hepatitis(H): Lebendimpfstoff, eine Schutzdauer wie (P) und (H) 15 JAHRE !

Bedingt sinnvolle Impfungen, wie Zwingerhusten(Pi) Parainfluenzia-Virus, beträgt die Schutzdauer 3 JAHRE! Allerdings versagen diese Impfstoffe häufiger, und dadurch ist diese Form der Impfung recht umstritten in ihrer Notwendigkeit! Vor allem bei mehreren Hunden auf engstem Raum! PI ist oft in Kombinations- Impfstoffen mit S.H.P. enthalten! Es gibt aber auch Kombinationen ohne PI, die aber nicht sinnvoll ist bei normaler Einzel- od. Kleingruppenhaltung!

 

Zeckenimpfungen sind generell nicht sehr Sinnvoll! Der Impfstoff schützt nur gegen einen kleinen Teil der hier zu Lande vorkommenden BORRELIEN!!! Ist zusätzlich mit vielen unangenehmen NEBENWIRKUNGEN für unsere Vierbeiner behaftet! Bei einigen Hunden traten durch die vollzogenen Impfungen EPILEPTISCHE ANFÄLLE auf!

 

Leptospirose: Deutsche Impfstoffe bieten nur gegen ZWEI Lepto- Arten ausreichenden Schutz! Geimpfte Hunde infizieren sich zunehmend mit anderen Arten, und der Impfstoff ist insbesondere für Welpen SEHR UNVERTRÄGLICH! Aber auch Erwachsene Tiere leiden des öfteren unter den sehr unangenehmen Nebenwirkungen! Wir raten zu neuer Lepto- Vakinen in der Entwicklungsforschung, die einen höheren Wirkungsgrad und eine bessere Verträglichkeit für die Tiere besitzen!

 

Sonderfall Tollwut: Tollwutschutzimpfstoffe schützen nachgewiesener weise LÄNGER als EIN JAHR !!!! In den USA, wo es  viel mehr Wildtollwut gibt als bei uns, gilt überwiegend die 3 JÄHRLICHE IMPFUNG , die bei uns in Deutschland auch JEDERZEIT möglich wäre!

Hemmschuh ist hier zu Lande die Deutsche Tollwut- Verordnung!

 

NEBENWIRKUNGEN von IMPFUNGEN

Anaphylaktische (allergische) REAKTIONEN: Zusammenfassung einer schier endlosen Liste! Schwerer Schock gleich nach der Impfung! Muss vom Tierarzt sofort mit Antischock-Mitteln behandelt werden!  

Gesichtsödeme, Hauterkrankungen, unstillbarer Juckreiz, Durchfall und Erbrechen (teilweise auch Blutig)!

Weitere REAKTIONEN: ENZEPHALITIS (HIRNENTZÜNDUNG), teilweise mit schweren Krampfanfällen! Diagnose.......UNHEILBAR !!

Pannikulitis: (Entzündung des Unterhautfettgewebes),

Vaskulitis: ( Entzündung  der Blutgefäßwände), und viele andere Entzündungen!!!

Impfsarkom: Tumor an der Impfstelle( bei Katzen häufiger als bei Hunden zu finden), führt trotz Operation stets zum Tode!

 

Impfstoffwirksamkeit durch Blutuntersuchungen sind generell möglich, denn in der Blutprobe sind Antikörper abzuzählen, und damit der Impfschutz bestimmbar! Allerdings besteht der Impfschutz nicht nur aus Antikörpern, sondern auch Gedächtniszellen, die bei der Impfung gebildet werden! In den USA hat der Tierklinik- Verband AAHA schon vor Jahren neue Impflinien für Hunde erarbeitet, die alle DREI JAHRE  Auffrischungen gegen S.,H.,P. sehr viel länger als die angegebenen drei Jahre halten. Wir empfehlen dringend, im Interesse unserer Hunde, diesem USA- Beispiel zu folgen! Wir schädigen ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden auf das schärfste, wenn wir weiterhin im Turnus von einem Jahr weiter Impfen lassen! Bei der eigenen „Person“ würden wir uns gegen so viel Unsinniges Impfen ja auch massiv zur wehren wissen! Denken wir doch bitte mehr an unsere Haustiere, als an die Geldbeutel der Pharma- Industrie, Hersteller- Firmen, oder Tierärzte, die aus „Leidenschaft“ gerne JÄHRLICH IMPFEN!

 

 

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