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Farbvererbung- Papillon Teil 2
Der Rot- Braun- Weiße Papillon
Der oben benannte Papillon hat
sicher nicht das Farb-Gen A für Schwarz, sonst wäre er sicherlich schwarz
geworden. Aber er trägt das Gen ay, für Rotbraune Farbe. Darunter kann
nochmals ein Gen für Rotbraun liegen, oder aber auch eines der
verschiedenen Tricolor- Gene verborgen sein. Es scheint, das die
rotbraunen Farbschläge von weiteren Genen variiert werden.(z.B.:
Ausdehnungs-Serie n. Iljin). So ist Erklärbar, das es zwischen hellbeige
und dunkelbraun, alle Farbschattierungen in Braun gibt. Die Grundfarbe
Rotbraun wird von diesen so genannten „nicht Allelen Genen“ aufgehellt
oder intensiviert, von Beige bis Mahagonifarben; mit schwarzen Rändern an
den Ohren, oder dunklen Grannen (Haarspitzen) über dem Rücken variiert.
Rotbraun ist die Papillon- Farbe mit den meisten Nuancen.
Der Züchter könnte nun versucht
sein, sich alleine auf die verschiedenen Varianten von Rot- Braun
festzulegen, was aber zur Folge hätte, das REINZUCHT auf ROTBRAUN
regelmäßig zu „SCHWACH BEHAARTEN „ Nachkommen führt. In diesem Sinne
sollte nicht gezüchtet werden. Mit Schwarz und Tricolor- Farbenen kann in
solchen Fällen die Haarqualität wieder verbessert werden. Ein rotbraun-
weißer Papillon weist in der Farb- bestimmenden AGUTI-Serie folgende Gen-
Kombinationen auf:
Entweder ay +ay = Reinerbig
Rotbraun = alle Nachkommen mit rotbraunen oder Drei- Farbigen Partnern
sind Rotbraun. Nur mit SCHWARZ- Weißen Partnern kann es andere als
rotbraune Welpen geben!!!!!
Ay +as =
Ay +at = Mischerbig Rotbraun +
Tricolor = Tricolor- Partner, ergeben Rotbraune + Tricolor Welpen.
Bei den rotbraunen Hunden kann nur
ein Zuchtversuch mit einem Tricolor- Partner Aufschluß darüber geben, ob
das Rotbraun REINERBIG (ay + ay) vorhanden ist.
Erscheint auch nur ein einziger
Tricolor- Welpe, ist ein Elternteil mischerbig Rotbraun.
Hat man einen rotbraunen Papillon
mit einem dreifarbigen Elternteil gekauft, darf man auch ohne Zuchtversuch
sicher sein, dass der mischerbig ist: denn sein dreifarbiger Elternteil
konnte ihm nur EIN Farb- Gen für Tricolor „mitgeben“!
Farb- Vererbung beim Papillon, Teil 3
Der Dreifarbige Papillon
Tricolor wird sowohl von SCHWARZ-
weiß wie auch von ROTBRAUN- weiß überdeckt; das man sagen kann: ein
Dreifarbiger Papillon hat weder das Gen A, noch das Gen ay, sondern er
kann nur die Gene für TRICOLOR haben, nämlich as ( mit ausgedehnten
braunen Abz. Ohne scharfe Abgrenzung), und at ( für eng begrenzte
rotbraune Abzeichen).
In der Züchterpraxis ist die
Unterscheidung der zwei verschiedenen Tricolor- Gene nicht von großer
Bedeutung, aber eine Erklärung dafür, dass es Deifarbige mit fast ganz
rotbraunem Kopf und welche mit nur wenig Abzeichen vorkommen.
Ein DREIFARBIGER Papillon weist
folgende Erbformel der Farben auf:
As +as = Reinerbig TRICOLOR mit
ausgeprägten rotbraunen Abzeichen am Kopf
As + at = Mischerbig Tricolor, ( as
lässt ausgedehntes rotbraun am Kopf zu)
At +at= Reinerbig Tricolor ( mit
eng begrenzten Abzeichen am Kopf.
Nicht vollständige Dominanz von Gen
A für SCHWARZ
Grundsätzlich verdeckt das Gen A
sowohl ay als auch as und at. Es kann aber vorkommen, dass es dem
Dominanten A nicht gelingt, seinen Partner ay vollständig zu verbergen. In
diesem Fall erscheint der Hund nicht „echt“ Schwarz- weiß, sondern eher
Dunkelbraun ( dark- sable). Wenn das dominante A das ihm „unterlegene“ Gen
as (Tricolor mit ausged. Braunen Kopfabzeichen) nicht ganz überdeckt,
erscheinen bei einem schwarz- weißen Hund Tricolor- ähnliche Abzeichen um
die Augen oder den Ohr- Innenseiten. Das macht es oft sehr schwer, bei
Welpen und Junghunden , schwarz- weiß oder dreifarbig- weiß zu bestimmen.
Die Kenntnis der FARBGENE einzelner
Zuchttiere ermöglicht dem Züchter, erwünschte Farben durch PASSENDE
Partner zu erhalten. Wobei FARB- REINZUCHT NICHT unbedingt RICHTIG ist!!!
SIEHE SCHLICHTES HAARKLEID!!!!
REINZUCHT auf SCHWARZ- weiß kann
oftmals zu starker TÜPFELUNG der weißen Partien mit schwarzen
SPRENKELUNGEN führen.
Von bekannten Nachteilen der
Tricolor- Reinzucht ist noch nicht viel bekannt(Zumindest nicht mir)!!! Am
Interessantesten ist es immer noch, wenn man möglichst NICHT GLEICH-
FARBIGE Partner auswählt, so das die breite Farbpalette vollständig
erhalten bleibt. Das wiederum garantiert uns Züchtern in den Würfen
Verschiedenfarbige Welpen!!!
Literatur- Auszüge aus: Bruns/Faser
v. 1968
Überarbeitet v. T. Schlenker, mit
Eigener Anmerkung:
Gottlob sind aller Wissenschaft und
persöhnlichen Spielereien und Wünschen des Züchters Natur -gegebene
GRENZEN gesetzt!!!
Impfen mit Verstand
Impfen mit Verstand und Augenmaß
ist bei uns leider immer noch nicht an der Tagesordnung; sowohl bei
Tierärzten als auch Tierbesitzer, die von den meisten Tierärzten immer
noch fehlerhaft beraten werden mit der Empfehlung, Haustiere Jährlich zu
impfen!
Jährliche Impfungen sind allerdings
weder NÖTIG noch HARMLOS! Auch bei Tieren halten Impfungen viele Jahre
lang, da ihr Immunsystem keineswegs schlechter ist, als das des Menschen!
Wichtige Impfungen für den Hund und
ihre Schutzdauer: Staupe(S) Leberimpfstoff, nach Grundimmunisierung und
ev. Auffrischung ein Jahr danach, hält der SCHUTZ bis zu 15 JAHRE !
(Wahrscheinlich auch länger!!!)
Parvo(P): Lebendimpfstoff, mit
einer Schutzdauer wie bei Staupe 15 JAHRE !
Hepatitis(H): Lebendimpfstoff, eine
Schutzdauer wie (P) und (H) 15 JAHRE !
Bedingt sinnvolle Impfungen, wie
Zwingerhusten(Pi) Parainfluenzia-Virus, beträgt die Schutzdauer 3 JAHRE!
Allerdings versagen diese Impfstoffe häufiger, und dadurch ist diese Form
der Impfung recht umstritten in ihrer Notwendigkeit! Vor allem bei
mehreren Hunden auf engstem Raum! PI ist oft in Kombinations- Impfstoffen
mit S.H.P. enthalten! Es gibt aber auch Kombinationen ohne PI, die aber
nicht sinnvoll ist bei normaler Einzel- od. Kleingruppenhaltung!
Zeckenimpfungen sind generell nicht
sehr Sinnvoll! Der Impfstoff schützt nur gegen einen kleinen Teil der hier
zu Lande vorkommenden BORRELIEN!!! Ist zusätzlich mit vielen unangenehmen
NEBENWIRKUNGEN für unsere Vierbeiner behaftet! Bei einigen Hunden traten
durch die vollzogenen Impfungen EPILEPTISCHE ANFÄLLE auf!
Leptospirose: Deutsche Impfstoffe
bieten nur gegen ZWEI Lepto- Arten ausreichenden Schutz! Geimpfte Hunde
infizieren sich zunehmend mit anderen Arten, und der Impfstoff ist
insbesondere für Welpen SEHR UNVERTRÄGLICH! Aber auch Erwachsene Tiere
leiden des öfteren unter den sehr unangenehmen Nebenwirkungen! Wir raten
zu neuer Lepto- Vakinen in der Entwicklungsforschung, die einen höheren
Wirkungsgrad und eine bessere Verträglichkeit für die Tiere besitzen!
Sonderfall Tollwut:
Tollwutschutzimpfstoffe schützen nachgewiesener weise LÄNGER als EIN JAHR
!!!! In den USA, wo es viel mehr Wildtollwut gibt als bei uns, gilt
überwiegend die 3 JÄHRLICHE IMPFUNG , die bei uns in Deutschland auch
JEDERZEIT möglich wäre!
Hemmschuh ist hier zu Lande die
Deutsche Tollwut- Verordnung!
NEBENWIRKUNGEN von IMPFUNGEN
Anaphylaktische (allergische)
REAKTIONEN: Zusammenfassung einer schier endlosen Liste! Schwerer Schock
gleich nach der Impfung! Muss vom Tierarzt sofort mit Antischock-Mitteln
behandelt werden!
Gesichtsödeme, Hauterkrankungen,
unstillbarer Juckreiz, Durchfall und Erbrechen (teilweise auch Blutig)!
Weitere REAKTIONEN: ENZEPHALITIS
(HIRNENTZÜNDUNG), teilweise mit schweren Krampfanfällen!
Diagnose.......UNHEILBAR !!
Pannikulitis: (Entzündung des
Unterhautfettgewebes),
Vaskulitis: ( Entzündung der
Blutgefäßwände), und viele andere Entzündungen!!!
Impfsarkom: Tumor an der
Impfstelle( bei Katzen häufiger als bei Hunden zu finden), führt trotz
Operation stets zum Tode!
Impfstoffwirksamkeit durch
Blutuntersuchungen sind generell möglich, denn in der Blutprobe sind
Antikörper abzuzählen, und damit der Impfschutz bestimmbar! Allerdings
besteht der Impfschutz nicht nur aus Antikörpern, sondern auch
Gedächtniszellen, die bei der Impfung gebildet werden! In den USA hat der
Tierklinik- Verband AAHA schon vor Jahren neue Impflinien für Hunde
erarbeitet, die alle DREI JAHRE Auffrischungen gegen S.,H.,P. sehr viel
länger als die angegebenen drei Jahre halten. Wir empfehlen dringend, im
Interesse unserer Hunde, diesem USA- Beispiel zu folgen! Wir schädigen
ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden auf das schärfste, wenn wir weiterhin
im Turnus von einem Jahr weiter Impfen lassen! Bei der eigenen „Person“
würden wir uns gegen so viel Unsinniges Impfen ja auch massiv zur wehren
wissen! Denken wir doch bitte mehr an unsere Haustiere, als an die
Geldbeutel der Pharma- Industrie, Hersteller- Firmen, oder Tierärzte, die
aus „Leidenschaft“ gerne JÄHRLICH IMPFEN!
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